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Körperentgiftung bei Diabetes

Diagnose Diabetes mellitus – Ein Schicksalsschlag, oder sind wir selbst daran schuld? Was kann man dazu beitragen, um den Körper bestmöglich zu unterstützen?

Wir essen üblicherweise viel zu schnell, zu viele Kohlenhydrate und entzündungsfördernde Fette sowie Geschmacksverstärker. Die Zellen des Dünndarms werden überlastet und geschädigt, was zur Entzündung des Darmes sowie Gärung und Fäulnis führt.

Unser Körper ist zwar sehr robust und toleriert und reguliert sehr lange sehr viel, jedoch bewirkt die tägliche Aufnahme von ungesunden und reichlich zuckerhaltigen Lebensmitteln eine starke Säurebildung im Körper und irgendwann „kippt“ unser System. Zudem tragen auch Stress, Ärger, Ängste, Schlafdefizit und mangelnde Bewegung zur Übersäuerung und zum Krank werden des
Körpers bei.

Diabetes mellitus Typ-2 ist eine dieser dadurch verursachten Krankheiten, begünstigt durch Übergewicht, Bewegungsmangel, sowie hohem Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen. Diese Erkrankung – früher Altersdiabetes genannt, betrifft es heute auch schon junge Menschen – ist meist kein Schicksalsschlag, sondern selbst verursacht. Die Folgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Dialyse oder das Diabetische Fußsyndrom mit nicht heilenden Wunden.

Übersäuerung des Körpers kann zur Schädigung von Zellen und Organen führen!

Diabetes und viele andere Erkrankungen bleiben lange unentdeckt, obgleich uns unser Körper sehr wohl Botschaften sendet, dass „etwas nicht stimmt“, wir nehmen sie nur nicht mehr wahr. In der herkömmlichen Schulmedizin werden sie erst registriert, wenn man bereits einen fortgeschrittenen Schaden messen und mit einem Namen, der Diagnose versehen kann. Erste Anzeichen wie Abgeschlagenheit, Energiemangel, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Hautprobleme zeigen uns bereits an, dass „etwas nicht stimmt“ und zwar lange bevor wir tatsächlich richtig krank sind. Danach treten Beschwerden im Verdauungstrakt, wie Sodbrennen, Blähungen und Verstopfungen oder Durchfälle auf. Erhobene Befunde bleiben negativ und all diese Beschwerden werden dann oft auf die psychische Ebene geschoben.

Häufig wird zur Tablette gegriffen und versucht, das Problem chemisch anzugehen. Die Gefahr dabei ist, dass Medikamente lediglich die Symptome bekämpfen, nicht aber heilen und nicht die Ursachen beheben. Manchmal kommen sogar noch unerwünschte Nebenwirkungen dazu.
Die Übersäuerung des Körpers hat drastische Folgen und führt zur chronischen Schädigung von Zellen und Organen. Die sauren Stoffwechselprodukte, die über Haut und Nieren nicht ausgeschieden werden können, lagert der Körper im Bindegewebe ab. Hält dieser Zustand über Jahre an, entwickelt er sich zu einer chronischen Übersäuerung, deren Folge neben Diabetes mellitus noch eine Vielzahl anderer schwerwiegender Erkrankungen wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Hauterkrankungen, Krebserkrankungen u.v.m sind, die durch Medikamente nicht geheilt, sondern nur unterdrückt werden. Dies alles geschieht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich in unserem Körper über einen langen Zeitraum, manchmal sogar über Jahre hinweg.

Saure Stoffwechselprodukte werden im Körper abgelagert und führen zur Übersäuerung!

Man kann aber meist schon im Vorfeld in Zusammenschau von Blutbefund und einiger „Befindlichkeitsstörungen“ Hinweise auf bestehende oder zukünftige Probleme erkennen, wenn man zwischen den Zeilen liest oder spezielle Parameter untersucht, die uns z.B. nicht nur sagen, ob unsere Blutzuckerwerte noch in der Norm sind, sondern auch, welchen Aufwand unser Körper betreiben muss, um noch normale Werte zu erzielen. Fährt die Bauchspeicheldrüse schon Vollgas? Wie lange kann sie das noch schaffen?

Beim Typ-2 Diabetes ist anfangs kein Insulinmangel vorhanden, das Hauptproblem ist die sogenannte Insulinresistenz. Diese entsteht durch falsche Ernährung und damit verbunden zuviel Bauchfett. Insulinresistenz bedeutet, dass das Insulin nicht mehr von der Zelle aufgenommen werden kann, woraufhin von der Bauchspeicheldrüse reflektorisch noch mehr Insulin produziert wird. Beim Typ-2 Diabetiker besteht nicht nur ein Zuckerüberschuss im Blut, sondern auch ein Überangebot von Insulin. Dies wiederum bewirkt eine vermehrte Fettsäurebildung, welche zur Schädigung der Betazelle in der Bauchspeicheldrüse führt. Das sind jene Zellen, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind. Und irgendwann sind die so zerstört, dass sie auch die Insulinproduktion einstellen.

Ein richtiger Teufelskreis. Wenn das über einen längeren Zeitraum passiert, entwickelt sich daraus ein manifester Diabetes mellitus, der dann sogar das Spritzen von Insulin erfordern kann. Das muss aber nicht sein, denn man kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Sowohl auf dem Weg zum Diabetes, als auch, wenn man bereits Diabetiker ist.

Dies erfordert allerdings die Bereitschaft, selbst etwas dagegen bzw. für seine Gesundheit zu tun, sei es frühzeitig, um gar nicht erst krank zu werden, aber auch wenn man bereits erkrankt ist. Denn eine sinnvolle Therapie ist nicht nur eine „kosmetische“ Behandlung indem man Symptome lindert, sondern auch eine ursächliche Therapie, indem man die Auslöser und Verursacher einer Krankheit beseitigt oder minimiert. Bekanntlich ist ja jeder selbst seines Glückes und somit auch seiner Gesundheit Schmied.
Voraussetzung dafür ist eine umfassende diätetische und therapeutische Entgiftung des Organismus sowie eine positive Belebung der Stoffwechselvorgänge durch diverse Therapien, die diese Vorgänge des Ausscheidens, Entgiftens und der Darmreinigung unterstützen. Der Stoffwechsel schaltet von anabol (aufbauend) auf katabol (abbauend) um, das heißt, der Körper holt sich die Energie aus den Fettzellen. Das und die Darmreinigung führen zu einer Entgiftung. Man scheidet Substanzen (Gifte und Schlacken) aus dem Körper aus und es werden gleichzeitig die Energiespeicher mit Vitaminen, Spurenelementen etc. aufgefüllt. Das Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Blutzuckereinstellung und aller übrigen gesundheitlichen Probleme und damit verbunden eine Darmsanierung und somit eine Stärkung des Immunsystems. Positiver Nebeneffekt ist eine Steigerung der Vitalität, eine deutliche Verbesserung des Hautbildes und eine Gewichtsreduktion und somit insgesamt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

Dies alles kann man mit einer auf den Prinzipien von F. X. Mayr basierenden Detox Kur erreichen, die individuell auf Ihre Bedürfnisse und medizinischen Erfordernisse zugeschnitten ist und Ihren Körper, alle Zellen und Organe nachhaltig entsäuert, entschlackt und regeneriert, Ihren Darm saniert, Ihre Gesundheit fördert, Ihre Lebensqualität in allen Belangen steigert und Ihr Aussehen verbessert. Daneben kommt es während einer Kur durch Regeneration der Bauchspeicheldrüse und Ausgleich des Säure- Basen-Gleichgewichtes auch zu einer deutlichen Verbesserung der Insulinresistenz.
Eine Detox-Kur nach F. X. Mayr ist keine Diät. Es geht primär nicht um Gewichtsreduktion, sondern um eine Gesundung des Körpers durch Entgiften und Regeneration körpereigener Stoffwechselvorgänge. Im Zuge einer Detox-Kur ist Essverhalten immer wieder ein Thema. Idealerweise findet eine Bewusstseinsänderung im Ernährungsverhalten statt. Wir analysieren während der Kur die individuellen Essensmuster der Menschen, schulen Patienten und schärfen ihre Wahrnehmung. Insofern ist eine Detox-Kur auch eine Schule zur gesünderen Ernährung. Wer sich gesund ernährt, kann diesen Effekt lange aufrechterhalten.
Unser Credo ist: Wir behandeln Menschen und keine Krankheitsbilder oder Befunde! Dementsprechend steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Die Gesundheit ist das kostbarste Gut das wir haben! Erhalten wir es!
Jeder stellt sein Auto selbstverständlich regelmäßig zum Service, damit es lange „in Schuss bleibt“. Warum nicht dasselbe seinem Körper und der Gesundheit gönnen? Es gibt nichts Wertvolleres als die Gesundheit und bereits Arthur Schopenhauer hat schon gesagt: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles NICHTS“.

Foto: © Privat

Dr. Elisabeth Krippl
Fachärztin für Innere Medizin, Ärztin für Allgemeinmedizin, Zertifizierte Wundmanagerin®, MayrÄrztin®
EK-MedCenter

1130 Wien, Speisingerstrasse 57-61/6

Telefon: 0664 / 14 64 082
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