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Face Diabetes - Wie oder was Diabetes-Selbsthilfe heute sein soll?

Selbsthilfe, einst von einer Amerikanerin erfunden und in ganz Europa weit verbreitet, hat in den vergangenen Jahrzehnten enorm vielen Menschen geholfen.

Auch in Österreich gibt es so viele Selbsthilfegruppen für die verschiedensten Erkrankungen und Problemstellungen, dass man sogar einen Dachverband für Selbsthilfegruppen gegründet hat.

Für Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, gibt es österreichweit zwei große Gruppierungen, die seit mehreren Jahrzehnte Menschen, die erkrankt sind, Hilfe anbieten: die seit rund 50 Jahren agierende Österreichische Diabetiker Vereinigung (ÖDV) und die etwas mehr als 20 Jahre alten Aktiven Diabetiker Austria (ADA). Zusätzlich gibt es noch eine Kindergruppe namens Diabär im Umfeld der Uni-Kinderklinik Graz und weitere kleine autonome und regionale Gruppen.

Doch während früher bei diesen Gruppen reger Zulauf herrschte, klagen ÖDV und ADA gemeinsam über schwindende Mitgliederzahlen. Ältere würden versterben, neue kommen kaum dazu. Der dadurch verminderte Geldfluss dünnt die Vereine finanziell aus. Und die immer weniger werdenden Mitglieder machen die Vereine auch für die wenigen verbliebenen Sponsoren immer weniger interessant.

Von einem Boom kann man hingegen bei den Gruppierungen sprechen, die sich im Internet finden und dort wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem virtuellen Boden sprießen. Ob für Typ-1, oder Typ-2, ob für Kinder oder Sportler, auch für Mütter von Kindern mit Diabetes gibt es eigene Foren auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder WhatsApp. Es gibt Dutzende Blogger, wie z.B. Anna Pintsuk, die als Onne Pe. über den täglichen Umgang mit der Primadonna Diabetes schreibt, andere wie Jac Ques tun das gleiche auf Facebook.

Selbsthilfe nur noch virtuell?

Das Ergebnis: viele, die an Diabetes erkrankt sind oder ein zuckerkrankes Kind haben, stellen ihre Fragen an eine große Gemeinde im Web, diskutieren ihre HbA1c-Werte und organisieren sogar Stammtische in der realen Welt.

Bei der kürzlich in Innsbruck abgehaltenen Frühjahrstagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) kamen Mediziner und Vertreter der größten Patientengruppen grundsätzlich überein, intensiver zusammen zu arbeiten, um dadurch die Betreuung der Diabetiker weiter zu verbessern, gemeinsam stärker in der Öffentlichkeit auftreten zu können und auch, um sich den neuen Herausforderungen der Selbsthilfe zu stellen.

Helfen Sie mit!

Sie können dabei helfen. Beantworten Sie bitte einfach den Fragebogen, der über die Website von Diabetes-Austria unter Externer Linkwww.diabetes-austria.com/detail.php?stID=2341 abrufbar ist und gewinnen Sie mit ein wenig Glück einen von vielen schönen Preisen, die Diabetes-Austria als Dankeschön unter allen Teilnehmern verlost.

Die Umfrage enthält 13 Fragen und erfordert nur wenige Minuten Zeitaufwand.

Ihre Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und ausschließlich anonym und für die Verbesserung des Angebots von SH-Gruppen bzw. Stammtischen ausgewertet.

Externer LinkHIER GEHT´S DIREKT ZUR UMFRAGE

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme!

Diabetes Austria – Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes

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E-Mail: office@diabetes-austria.com
Web: Externer Linkwww.diabetes-austria.com
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ARTIKEL EMPFEHLEN | ARTIKEL DRUCKEN | Letztes Update: 28.06.2017 - 16:03 Uhr

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