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Mein Zucker und ich...

Patricia D. berichtet über Ihre Umstellung zu einer Ernährung ohne Weizen.

Seit 15 Jahren bin ich Diabetikerin.
Bis vor 2 Jahren waren meine Langzeitwerte bei ca. 6.5%. Mein Gewicht lag bei 58 kg bei einer Größe von 153 cm. Ich war regelmäßig im Fitness Studio, um dies zu erhalten.
Dann bin ich von Wien nach Krems gezogen. Etwas weniger Sport war die Folge. Und nach und nach sind meine Werte gestiegen, zuerst auf 7.4%, dann im letzten Juli auf 8.8%. Ebenso mein Gewicht, schnell hatte ich 61 kg und fühlte mich dementsprechend nicht gut.

Zufällig las ich um diese Zeit, dass Buchweizen den Blutzucker senken soll. Ich folgte diesem Hinweis und suchte nach Buchweizenprodukten: Brot, Mehl, Backwaren, und wurde im Reformhaus fündig. Ich habe sogar versucht, mein eigenes Buchweizenbrot zu backen, aber es war mir zu kompakt. Da bin ich auf das “Toastbrot” der Fa. Schär gekommen. Getoastet schmeckte es mir ganz gut. Bis ich dann auf ein Knäckebrot, das zu 100% aus Buchweizen bestand, gestoßen bin. Seitdem esse ich nur noch dieses Knäckebrot, es schmeckt mir wirklich sehr gut, mit etwas Butter, Schinken und Käse, aber auch von Zeit zu Zeit mit ein wenig Marmelade.

Ich verwende nur noch Buchweizenmehl, auch für Palatschinken oder Saucen.
Tatsächlich merkte ich, dass meine Zuckerwerte sich verbesserten. Anfang Oktober musste ich zur Zuckerkontrolle und siehe da, die Werte waren auf 7,6% gesunken.
Als Nebeneffekt war ein Gewichtsverlust von 4,5 kg eingetreten. Ich freute mich einerseits darüber, aber fragte mich auch, ob ich irgendeine Krankheit ausbrütete.
Dann empfahl mir eine gute Freundin ein Buch: Die “Weizenwampe” vom amerikanischen Kardiologen, Dr. William Davis. Da war sie – die Erklärung für meinen Gewichtsverlust! Der komplette Verzicht auf Weizen! Dr. Davis erklärt, dass der Weizen heut zu Tage nicht mehr derselbe Weizen ist, wie vor 50 Jahren, wo es keine genetischen Veränderungen gab.
In mancher Hinsicht übertreibt Dr. Davis vielleicht, aber mir hat es einen Erfolg gebracht: Zuckersenkung, kein erhöhtes Cholesterin mehr, keine erhöhten Triglyceride.

Manchmal frage ich mich, warum solche Infos nicht verbreitet werden? Ist die Weizenlobby wirklich so stark? Es ist irr, wo überall Weizen verwendet wird.

Ich will niemanden missionieren, aber ich habe für mich einen Weg gefunden, meinen Zucker endlich in den Griff zu bekommen und werde diesen weiter gehen. Vielleicht kann aber meine Erfahrung anderen Diabetikern helfen.

Patricia D.




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ARTIKEL EMPFEHLEN | ARTIKEL DRUCKEN | Letztes Update: 27.02.2015 - 09:37 Uhr

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