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Warum Wunden bei Diabetikern schlechter heilen

Boston – Ein Abwehrmechanismus, der normalerweise Krankheitserreger beseitigt, stört bei Diabetikern offenbar die Wundheilung. Dies geht aus tierexperimentellen Studien in Nature Medicine (2015; doi: 10.1038/nm.3887) hervor, die Ansatzpunkte für eine verbesserte Behandlung von Wundheilungsstörungen bei Diabetikern bieten.

Neutrophile Granulozyten gehören zur vordersten Front der Immunabwehr gegen Krankheitserreger. Die Zellen können Krankheitserreger „fressen“ (Phagozytose). Sie können aber auch Netze auswerfen, um die Bakterien zu fangen. Diese „neutrophil extracellular traps“ (NET), die erst vor einigen Jahren entdeckt wurden, bestehen aus der DNA der Granulozyten. Sie bilden in der Wunde ein feines Netzwerk, in denen sich Bakterien verfangen, Diese werden dann im NET von Histon-Proteinen abgetötet und von Proteasen in Einzelteile zerlegt.

Doch die Abwehrstrategie NET ist für den Körper nicht ungefährlich.
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ARTIKEL EMPFEHLEN | ARTIKEL DRUCKEN | Letztes Update: 17.06.2015 - 09:28 Uhr

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