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Spendengütesiegel

Tagesordnungspunkt 5 der Generalversammlung im Oktober 2009 – Bericht über unseren Austritt aus dem Spendengütesiegel ( Dr. Wolfrum ):

Ich habe – nach Information des Vorstandes – den Vertrag mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder über das Spendengütesiegel gekündigt.

Dafür hatte ich zwei Gründe.

1. wir waren verärgert, dass uns keine steuerliche Abschreibbarkeit von Spenden an uns bewilligt wird

2. im Bereich des Spendengütesiegels gibt es keine Unterscheidung zwischen Vereinen wie den unseren, dessen Einkünfte zur Gänze für unsere Vereinsarbeit verwendet werden, und Vereinen, dessen Hauptzweck das Spendensammeln ist und wo nur ein Anteil des hereinkommenden Geldes dem eigentlichen Spenden-Zweck zu gute kommt. Diesen Missbrauch, diese Täuschung der Allgemeinheit, wollte ich nicht unterstützen.

Die Gefahr, dass wir im Vorstand Geld für unsere privaten Zwecke verwenden, sehe ich durch die Prüfung durch unseren Wirtschaftsprüfer als ausgeschlossen.

Sollten zusätzlich noch vereinsinterne Gebahrungsprüfer mitarbeiten, ist dies nur zu begrüßen.

Der Bericht wurde nach ausführlicher Diskussion ohne Gegenstimmen, bzw. Stimmenthaltungen angenommen.

Ursprünglicher Bericht aus dem Jahr 2001:

Sechs namhafte Dachverbände von Non Profit Organisationen (NPO) und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) unterzeichneten im Mai 2001 einen Vertrag, der die Grundlage für die Einführung des österreichischen Spendengütesiegels bildet.

Nun können Österreichs NPO ein Gütezeichen erwerben und damit ein klares Zeichen an ihre Spender/innen setzen, dass die Spenden so verwendet werden, wie dies der/die Spender/in will.
Das Spendengütesiegel ist ein System der freiwilligen Selbstverpflichtung.
Die Organisationen gehen damit eine Informationsverpflichtung gegenüber den Spendern und der Öffentlichkeit ein. Der Verleihung geht eine Prüfung in sieben Bereichen voraus. Die Details sind in einem 34 Punkte umfassenden Kriterienkatalog mit einer Checkliste von über 150 Fragen festgelegt. Diese müssen von den NPO gegenüber den Prüfern penibel beantwortet werden.

Die sieben Prüfungsbereiche für das Spendengütesiegel:

  • Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
  • Internes Kontrollsystem in der jeweiligen Entwicklungsstufe, auch die Trennung von Geschäftsführungsaufgaben und Kontrollaufgaben
  • Satzungsgemäße und widmungsgemäße, d.h. den Werbemaßnahmen entsprechende Verwendung der Spenden.
  • Einhaltung der Grundsätze Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit beim Aktionszweck im Spendenbereich
  • Finanzpolitik der Organisation bei der Verwendung von Spenden
  • Personalwesen der Organisation
  • Lauterkeit der Werbung und Regelung der Verantwortlichkeit dafür, d.h. Grundsätze für die Übernahme der Verantwortung für korrektes und ethisches Spendenwerben.
Urkundenübergabe durch Claudia Stöckl an Ingrid Cemper und Traude Nemeth

Die ersten 44 NPO, die diese Prüfung nach den strengen Kriterien positiv absolviert haben, bekamen im Rahmen einer öffentlichen, von Claudia Stöckl moderierten, feierlichen Gala am 14.November 2001 erstmals das Spendengütesiegel verliehen.




Spendengütesiegel der ADA

Der Nachweis, dass die Bedingungen zur Führung des österreichischen Externer LinkSpendengütesiegels 2006 eingehalten wurden, wurde durch die Finanz- und Vermögensberichte in der Generalversammlung 2007 erbracht.
Generalversammlungs- und Finanzberichte 2006

Der Nachweis, dass die Bedingungen zur Führung des Spendengütesiegels 2005 eingehalten wurden, wurde durch die Finanz- und Vermögensberichte in der Generalversammlung 2006 erbracht.

Generalversammlungsbericht 2005

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