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Kabarett, Reha und die Zuckertante

Der Diabetes-Infotag der Aktiven Diabetiker Austria

Wann: Samstag, 13.10.2018 von 13:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Gesundheitsministerium, Radetzkystr. 2, 1030 Wien

DER EINTRITT IST FREI!

Um das Wissen zum Thema „Diabetes“ der betroffenen und interessierten Bevölkerung zu vermitteln veranstaltet Aktive Diabetiker Austria traditionell den Diabetes-Infotag am Samstag, dem 13.10.2018 von 13:00 bis 18:00 Uhr wieder im Gesundheitsministerium, Radetzkystr. 2, 1030 Wien.

  • In einem Kabarett zeigt uns Frau Mag. Christina Lachkovics-Budschedl auf lustige Art, wie böse Kohlehydrate für uns sind.
  • Frau Prim. Dr. Gabriele Schratzberger-Antlinger erklärt, was eine Diabetes-Reha kann und was sie uns bringt.
  • Die „Zuckertante“ Dr. Susanne Pusarnig nimmt uns die Angst, wenn Tabletten nicht mehr ausreichen und eine zusätzliche Insulin-Therapie erforderlich ist.
  • Eine umfangreiche Ausstellung von Medizintechnikanbietern und Gesundheitsorganisationen und – Firmen bieten die Möglichkeit, sich über die neuesten technischen Hilfsmittel und Möglichkeiten zu informieren.

Über 600.000 Personen sind in Österreich an Diabetes mellitus erkrankt. Weitere 200.000 haben eine Vorstufe von Diabetes oder wissen nicht, dass sie schon erkrankt sind. Die Tendenz ist stark steigend.

Ca. 30.000 dieser Patienten sind an Diabetes Typ 1 erkrankt, einer Autoimmunerkrankung, in der die Bauchspeicheldrüse das Hormon „Insulin“ nicht oder nicht mehr ausreichend produziert. Diese Patienten müssen dem Körper Insulin daher lebenslang durch Injektionen zuführen.

90 – 95% der Patienten sind an Diabetes Typ 2 erkrankt. Die meisten dieser Patienten leiden an einer Insulinresistenz. Das bedeutet, dass das körpereigene Insulin nicht mehr ausreichend in die Körperzellen einwirken kann und dadurch die Glukoseaufnahme in die Körperzellen gestört ist. Es kommt dadurch zu einer Anreicherung von Glukose (Zucker) im Blut. Wenn eine medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht, kann durch Zugabe von Insulin ein Ausgleich geschaffen werden.

Neueste Forschungen zeigen, dass gut eingestellte Diabetiker eine ähnlich hohe Lebenserwartung haben wie Personen ohne Diabetes. Dazu bedarf es bei Typ 2 in der Regel eine Änderung des Lebensstils durch Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten und mehr und regelmäßige Bewegung. Die regelmäßige Einnahme der Medikamente und/oder Insulinzuführung sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen helfen Diabetikern „lange und möglichst gesund ohne Zusatzkomplikationen“ zu leben.

Weniger gut oder schlecht eingestellte Diabetiker können jedoch erhebliche gesundheitliche Probleme bekommen. Diese sind vor allem auf Ablagerungen und damit zu Verstopfungen in den feinsten Blutgefäßen (Kapillaren) zurückzuführen, die zu Schädigungen der Nerven (Polyneuropathie), der Augen (bis zur Erblindung), der Nieren (bis zur Dialyse oder Nierentransplantation) und Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen der Beine und Füße (bis zur Amputation) aber auch zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Der Eintritt ist frei!

Jeder Besucher kann an einem Gewinnspiel teilnehmen und erhält ein kleines Begrüßungsgeschenk.

Info: www.aktive-diabetiker.at
Mail: office@aktive-diabetiker.at

Ing. Wolfgang Frick, Vorstand Koordination
Mobil: 0677 62073791
Mail: wolfgang.frick@aktive-diabetiker.at



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ARTIKEL EMPFEHLEN | ARTIKEL DRUCKEN | Letztes Update: 18.09.2018 - 10:22 Uhr

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